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Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis
Dr. med. dent. Michael M. Elzner
Dr. med. dent. Nadia Holzknecht
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Blombachstraße 6
42369 Wuppertal
fon 0202 - 246 13 24
fax 0202 - 246 13 25
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praxis@elzner-holzknecht.de
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Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis
Dr. med. dent. Michael M. Elzner & Dr. med. dent. Nadia Holzknecht
www.elzner-holzknecht.de, Textversion:
Zahnerhaltung
Parodontologie
Mehr als 70% der Bevölkerung leiden an einer Zahnfleischerkrankung. Vielfach unterschätzte Symptome dieser Erkrankung sind Zahnfleischrötung, -Schwellung und -Blutung bei Nahrungsaufnahme oder der täglichen Mundhygiene.
Das deutet auf eine Zahnfleischentzündung ohne Abbau des Kieferknochens (Gingivitis) oder mit beginnendem bzw. fortschreitendem Abbau des Kieferknochens (Parodontitis) hin.
Diese Entzündungen stellen vermeidbare bakterielle Erkrankungen des Zahnfleisches und/oder des Zahnhalteapparates dar.
Zur Therapie der Gingivitis und gleichzeitiger Vermeidung des Fortschreitens der Erkrankung in eine Parodontitis ist eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung erforderlich.
Wird eine Parodontitis diagnostiziert, so wird diese mittels schonender Ultraschallmethodik sowie spezieller Handinstumentation therapiert. Fortgeschrittene parodontale Erkrankungen erfordern in einigen Fällen chirurgische Intervention. Dabei kann es zum gezielten Einsatz von modernsten mikrochirurgischen Techniken unter Verwendung von Eigenknochen, Knochenersatzmaterialien und Membranen unter OP-Bedingungen kommen. Die moderne Zahnheilkunde kann heute viele scheinbar hoffnungslose Zähne retten.
Das Risiko für die allgemeine Gesundheit kann durch eine gezielte Parodontaltherapie reduziert werden. Denn die Parodontitis ist ein Risikofaktor für koronare Herzerkrankungen (Herzinfarkt), thrombosebedingte Komplikationen (Schlaganfall) und Frühgeburten. Mit einer frühen und gezielten Parodontitistherapie kann Diabetes mellitus TypII erfolgreicher behandelt werden.
Endodontie
Eine Wurzelbehandlung ist immer dann notwendig, wenn der Zahnnerv (Pulpa) im Zahn durch Vorschädigung derart entzündet ist, dass nur noch eine Entfernung des Nervengewebes eine Erhaltung des Zahnes ermöglichen kann. Bei dieser Vorschädigung handelt es sich meistens um Karies, oder eine chronische bakterielle Infektion, die für den Patienten über Jahre symptomlos verlaufen kann.
Je nach Zahn sind 1-4 Wurzelkanäle vorhanden. Bei einer Wurzelkanalbehandlung ist es grundlegend wichtig, die im Zahn vorhandenen Bakterien zu entfernen und die oft stark gebogenen, verästelten sowie teilweise verkalkten Kanäle so säubern, dass es möglich wird, nach einer gründlichen mechanischen Reinigung und antibakteriellen Spülung einen bakteriendichten Verschluss (Wurzelkanalfüllung) bis zur Wurzelspitze einzubringen.
Für die mechanische Aufbereitung stehen in unserer Praxis modernste maschinelle Aufbereitungssysteme zur Verfügung (Protaper, Light Speed, Mtwo, VDW Gold)
Für eine korrekte Längenbestimmung wird ein elektronisches Längen-messgerät (Root ZX) eingesetzt.
Mittels eines standardisierten Spülprotokolls (NaOCL, EDTA, CHX)
wird eine chemische Keimreduktion
sichergestellt.
Funktionsdiagnostik
Funktionsdiagnostik und -Therapie befasst sich mit dem Zusammenspiel von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Zähnen sowie der Diagnostik und Therapie bei Störungen dieser Funktionseinheiten (Craniomandibuläre Dysfunktion CMD).
Es geht hier also um eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer bedingt durch Störungen in der Funktion der Zähne, der Kiefergelenke, der Kaumuskulatur und der angrenzenden anatomischen Strukturen.
Häufige Symptome hierfür können sein:
- Schmerzen beim Kauen, Sprechen, Gähnen
- Schmerzen im Kiefer und Gesichtsbereich
- schmerzhafte Muskelverspannungen im Bereich von Wange und Schläfe
- Knack- oder Reibegeräusche im Bereich der Kiefergelenke
- eingeschränkte Mundöffnung
- nicht korrekt "passender" Biss
- überdurchschnittliche Abnutzung der Zähne
- freiliegende und überempfindliche Zahnhälse
- isolierte Zahnlockerungen und -Wanderungen
- Kopfschmerzen
Da die Muskeln des Kausystems über Funktionsketten mit der Wirbelsäulenmuskulatur in Verbindung stehen, gehen die Symptome häufig über den Bereich des Kopfes hinaus. Auch Nacken- und Schulterverspannungen, Blockaden der Halswirbelsäule können auftreten. Häufig treten diese Erkrankungen bei Stress und großen seelischen Belastungen auf.
Sollten diese Symptome längere Zeit vorliegen ist eine Funktionsdiagnostik mit anschließender Therapie durchzuführen. Ziel der Funktionstherapie ist eine dauerhafte Reduktion oder Eliminierung der Beschwerden zu erlangen.
Zur Untersuchnug stehen in unserer Praxis die manuelle sowie die computergestützte instrumentelle Funktionsanalyse zur Verfügung. Bei der manuellen Funktionsdiagnostik werden durch gezielte Handgriffe das Kiefergelenk und dessen angrenzende Bänder und Muskeln befundet. Im Rahmen der instrumentellen Funktionsdiagnostik werden die Gelenkbewegungen mit Hilfe eines präzisen Computersystems (Cadiax Compact und Cadiax III) vermessen. Je nach Befund schliesst sich eine Einschleiftherapie oder Schienentherapie an. In vielen Fällen ist für eine erfolgreiche Therapie der Funktionsstörungen eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachärzten und Physiotherapeuten erforderlich.
Konservierende Zahnheilkunde
Die konservierende Zahnheilkunde umfasst alle Behandlungen, die dem Erhalt eines bereits durch Karies geschädigten Zahnes dienen. Als Füllungsmaterialien stehen in unserer Praxis Amalgam, Composite, Goldlegierungen und Keramiken zur Verfügung.
Amalgam
Seit vielen Jahrzehnten werden Diskussionen über die Gesundheitsgefährdung durch den Füllungswerkstoff Amalgam geführt, da es zu ca 50% aus dem Schwermetall Quecksilber besteht. Nachteile der Amalgamfüllung liegen in einer möglichen gesundheitlichen Gefährdung, in seinem allergenen Potential sowie in seiner eingeschränkten Ästhetik aufgrund der silbergrauen Farbe. Eine systematische Amalgamsanierung (-Entfernung) empfeheln wir bei Allergie auf Bestandteile des Amalgams, bei schwerer Niereninsuffizienz und bei unklaren Beschwerden wie Schwindel, Haarausfall, Übelkeit und Konzentrationslosigkeit. Auf Wunsch des Patienten werden bei der Amalgamsanierung spezielle Hartmetallfräsen sowie Schutzfolien (Kofferdam) zur Reduktion der Quecksilberbelastung eingesetzt.
Zahnfarbene Compositefüllungen
Im Frontzahnbereich gelten die sogenannten Compositefüllungen als das Material der Wahl, da sie farblich sehr gut an die natürliche Zahnsubstanz angepasst werden können. Entsprechen dem wissenschaftlichen Kenntnissstand muss die Verarbeitung der Composites gekoppelt sein mit einer aufwändigen Säure-Ätztechnik, um einen optimalen Verbund zwischen Füllung und Zahn zu erzielen. Für eine optimale ästhetische Gestaltung ist eine Mehrfachschichtung mit verschiedenen Farben und Materialien erforderlich. Für den Seitenzahnbereich gelten andere Kriterien, denn dort ist der Kaudruck bis zu neunmal höher als im Frontzahnbereich. Daher sollten nur kleinere Defekte im Seitenzahnbereich mit Komposite gefüllt und bei größeren Defekten den Materialien Keramik und Gold der Vorzug gegeben werden.
Einlagefüllungen aus Gold
sind sehr körperverträglich (biokompatibel) und zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit aus. Gold ist anlaufsicher, korrosions- und mundbeständig und kommt den Eigenschaften der natürlichen Zähne sehr nahe.
Vor allem der wichtige Randschluss, der Übergang vom Inlay zum Zahn, kann sehr exakt gearbeitet werden. Je dichter dieser Bereich schließt, um so schwerer können Bakterien eindringen und unter der Füllung wieder für Karies sorgen. Inlays aus Gold widerstehen bestens dem hohen Kaudruck, der auf den Backenzähnen lastet. Nachvollziehbar also, dass Goldinlays eine lange Lebensdauer haben: 8, 10, oder gar mehr Jahre sind keine Seltenheit. Für alle Patienten, die eine besonders haltbare und stabile Füllung wünschen ist deshalb ein Goldinlay die beste Alternative. Es kostet zwar deutlich mehr als plastische Füllungen, aber die Investition lohnt sich auf die Jahre gesehen allemal. Einziger Nachteil: Gold ist nicht zahnfarben. Im hinteren, in der Regel nicht einsehbaren Backenzahnbereich fällt dieser Nachteil allerdings kaum ins Gewicht.
Keramikinlay
Unter ästhetischen Gesichtspunkten, Bioverträglichkeit (bei vorliegenden Allergien) und Gewebefreundlichkeit haben in den Zahnarztpraxen metallfreie Versorgungen während der letzten Jahre zunehmend an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Patienten wünschen heute eine "kosmetisch ansprechende" Füllung auch im Seitenzahnbereich.
Da plastische Kunststoff-Füllungen (Composites) nur eingeschränkt die Amalgamfüllungen ersetzen können, kommen für die zahnfarbene Versorgung nur Keramik-Einlagefüllungen in Frage. Keramik-Inlays sind zweifellos die ästhetisch optimalste Alternative. Durch umfangreiche Weiterentwicklungen stehen heute spezielle Vollkeramiken und Herstellungsverfahren zur Verfügung, die eine nahezu perfekte Imitation der Zahnfarbe zulassen und dabei eine außerordentlich hohe Passgenauigkeit, Stabilität und Lebensdauer aufweisen.
Prophylaxe
Professionelle Zahnreinigung für Erwachsene und Kinder
ab dem ersten bleibenden Zahn.
Die professionelle Zahnreinigung trägt zur Optimierung ihrer Mundgesundheit bei. Dank einer Vielzahl von wissenschaftlichen Erkenntnissen verfügt die moderne Zahnheilkunde heute über verschiedene Möglichkeiten, um die Zähne der Patienten ein Leben lang gesund zu erhalten. Die sog. Volkskrankheiten Karies und „ Parodontose“ (richtig = Parodontitis) können durch Entfernung und Kontrolle der sog. Plaque (harter und weicher Zahnbelag) weitgehend vermieden werden.
Mit überschaubaren Bemühungen ist es für jeden Patienten möglich, einen wesentlichen Beitrag für die Erhaltung seiner Zahn- und Mundgesundheit zu leisten. Leider deckt die häusliche Zahnpflege lange nicht alle nötigen und möglichen Vorsorgemaßnahmen ab. An dieser Stelle kommt der professionellen Zahnreinigung die tragende Rolle zu. Individuell abgestimmte und festgelegte Behandlungsintervalle, abhängig von der jeweiligen Mundsituation und Anfälligkeit für bestimmte Mundkrankheiten, sind ein wichtiger Schritt zur Verringerung der Entstehung von Karies und Parodontitis. Bei einer professionellen Zahnreinigung geht es nicht nur darum, sondern auch, alle Beläge ober- und unterhalb des Zahnfleischsaumes zu entfernen.
Gleichzeitig wird somit die Bakterienzahl und deren permanente Aktivität auf ein Minimum reduziert. Wir haben heute die Möglichkeit, mit besonderen Testprogrammen ( Speicheltest ), das Kariesrisiko für jeden einzelnen Patienten individuell zu erfassen und gezielte Vorbeugeprogramme zu erstellen und anzuwenden. Bei einer vorhandenen ausgeprägten Zahnbetterkrankung (Parodontitis) sind wir heute in der Lage, die genaue Zusammensetzung der Mundbakterien mittels mikrobiologischer Analyse zu bestimmen und entsprechend zu behandeln.
Somit können wir individuell festlegen, ob und welche Antibiotika ggf. zur Unterstützung der nötigen Therapie eingesetzt werden können. Unsere professionelle Zahnreinigung bietet Ihnen neben Informations- und Motivationsprogrammen zur richtigen Pflege auch Tipps zur zahngesunden Ernährung an.
Vorbeugen ist besser als heilen!
Ohne eine gezielte Individualprophylaxe erreicht der Patient mit seiner häuslichen Mundhygiene in der Regel nur eine mittelmäßig effektive Mundgesundheit.
Die Betreuung und Überwachung durch unsere erfahrenen und speziell geschulten Fachkräfte (ZMF), ist unumgänglich und kann jedem Patienten daher nur dringend angeraten werden.
Kinderprophylaxe
Karies ist eine Infektionserkrankung, die in der Familie durch Speichelkontakt (Löffel, Schnuller, Milchflasche etc.) meist von der Mutter auf das Kind weitergegeben wird. Es ist daher von Wichtigkeit, dass Prophylaxe "von Anfang an" betrieben werden sollte, das heißt, vor Durchbruch der ersten Milchzähne ist bereits die erste Prophylaxesitzung in Form einer Elternberatung hinsichtlich Ernährung, Mundhygiene, Zahn und Kieferentwicklung wichtig.
In unserer Praxis bieten wir ein spezielles Vorsorgeprogramm für Kinder an:
Der Gesetzgeber hat für Kinder im Alter von 2,5 bis 6 Jahren die zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen eingeführt. Frühzeitig können hier zahnschädigende Angewohnheiten (z.B. Schnuller, Nuckelflaschen) abgewöhnt werden. Erste Krankheitsanzeichen lassen sich feststellen und zumeist schnell wieder beseitigen. Bereits jetzt lässt sich das Kind in die Beratung mit einbeziehen und an die Prophylaxe gewöhnen.
Für Versicherte, die das sechste, aber noch nicht das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben bieten wir unterschiedliche Vorsorgemaßnahmen an:
1. Kassenprophylaxe: Dauer ca. 15min. Zähne werden angefärbt und unter Anleitung mit eigener Zahnbürste geputzt. Es erfolgt eine Beratung und Aufklärung sowie eine lokale Fluoridierung. Kosten werden von der Krankenkasse übernommen.
2. Individualprophylaxe: Dauer ca. 45min. Anfärbung der Zähne, Professionelle Zahnreinigung mit Entfernung aller harten und weichen Beläge und Reinigung der Zahnzwischenräume, Aufklärung und Beratung, lokale Fluoridierung mit Fluorid Gel und Lack.
Die Individualprophylaxe ist mit Mehrkosten verbunden, die nicht von der Krankenkasse getragen werden. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.
Tipps zur Zahnpflege
- Putzen Sie zweimal am Tag (nicht unter 2 Minuten), ergänzt durch eine einmalige Reinigung der Zahnzwischenräume.
- Putzen Sie einmal am Tag den Zungenrücken. Dies reduziert Bakterien und sorgt für frischen Atem.
- Verwenden Sie grundsätzlich fluoridhaltige Zahnpasten.
- Putzen Sie systematisch: Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen.
- Drehen Sie die Bürste so, dass die Borsten im Winkel von 45° zur Zahnachse in Richtung Zahnfleisch geneigt sind.
- Führen Sie die Bürste in kurzen Bewegungen mit geringem Druck vertikal von rot nach weiß (vom Zahnfleisch zum Zahn)
Zahnseide
- verwenden Sie Zahnseide, die nicht zu dick ist (gewachst oder ungewachst)
- Reißen Sie ein etwa 40 bis 50 cm langes Stück ab oder verwenden Sie einen Einzelfaden (z.B. Superfloss)
- Wickeln Sie den Großteil des Fadens als „Vorrat“ um Ihren linken Mittelfinger. Das Fadenende wird in zwei Windungen um den anderen Mittelfinger gewickelt und so fixiert.
- Halten Sie den Faden mit stramm zwischen Daumen und Zeigefinger.
- Führen Sie den Faden mit kleinen sägenden Bewegungen in den Zahnzwischenraum ein, ohne dass er das Zahnfleisch verletzt. Bedenken Sie, dass jeder Zahnzwischenraum zwei Zahnflächen hat, die gereinigt werden müssen.
- Bei jedem neuen Zahnzwischenraum können Sie ein frisches Stück Zahnseide vom „Vorrat-Finger“ verwenden, so werden Bakterien nicht vom einen Zahnzwischenraum in den nächsten übertragen.
Prothetik
Implantologie
Als Implantate bezeichnet man in der Zahnheilkunde künstliche Zahnwurzeln, die in den Kiefer eingesetzt werden. Diese künstliche Zahnwurzel besteht aus Titan, hat Schraubenform und verwächst fest mit dem umgebenden Knochen. Implantate ermöglichen es, einzelne und mehrere fehlende Zähne ohne Befestigung an anderen Zähnen zu ersetzen und somit gesunde Zahnsubstanz zu schonen.
Sie ersparen dem Patienten in vielen Situationen einen herausnehmbaren Zahnersatz und können auch komplett zahnlosen Patienten zu einem fest sitzenden Zahnersatz verhelfen. Daraus resultiert ein erhöhter Komfort und in vielen Fällen eine deutlich erhöhte Lebensqualität. Zahnverlust ist kein Schicksal und ein festsitzender oder „fester“ sitzender Zahnersatz bis ans Lebensende ist durchaus sehr realistisch geworden.
Das Vorhandensein von gesundem Knochen und ein ausreichendes Knochenangebot sind Grundvoraussetzungen, um diese künstlichen Zahnwurzeln langfristig im Knochen zu integrieren. Die moderne Zahnmedizin ist heute auch in der Lage, verloren gegangen bzw. fehlende Knochensubstanz wieder aufzubauen (Augmentation) und somit gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implantation zu schaffen.
Der optimale Zeitpunkt für eine Implantation ist in aller Regel 2 bis 3 Monate nach dem Zahnverlust. Die Implantate werden unter lokaler Betäubung oder in besonderen Fällen unter Narkose eingebracht und heilen 3 bis 6 Monate fest ein. Nach der Einheilphase wird das Gewinde des Implantates freigelegt und der individuell angefertigte Zahnersatz befestigt.
Prothetik
Kariöse, beschädigte oder fehlende Zähne beeinträchtigen nicht nur die Kaufunktion, sondern auch das Wohlbefinden - in jedem Alter. Hauptursachen für den Zahnverlust sind Karies (Zerstörung der Zahnhartsubstanz) und Parodontitis. Muss ein Defekt im Zahn verschlossen oder ein Zahn ersetzt werden, stehen viele Patienten vor der Frage, welche Versorgung, welcher Zahnersatz für sie persönlich am besten geeignet ist. Bei der Auswahl des Zahnersatzes spielen Faktoren wie die Ästhetik, Haltbarkeit, Tragekomfort, Kosten, Materialeigenschaften und deren Verträglichkeit etc. für jeden Patienten eine unterschiedlicher Rolle.
Wann ist eine Krone notwendig?
Wenn die Karies so fortgeschritten ist, das eine Füllung (aus Amalgam bzw. Kunststoff oder als Inlay aus Gold bzw. Keramik) nicht mehr gelegt werden kann, muss der Zahn noch lange nicht gezogen werden: Mit einer "Krone" in der ursprünglichen Form des Zahnes kann die Kaufunktion wieder hergestellt und der Restzahn vor weiterer Zerstörung geschützt werden. Kronen gibt es aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Ausführungen:
Vollkeramikkronen:
Die modernen und bewährten metallfreien Kronen werden aus hochfester Spezialkeramik, wie z.B. Empress 2, hergestellt. Dazu wird zunächst in einem speziellen Verfahren ein Grundgerüst angefertigt, welches anschließend in bewährter Art verblendet wird. Ohne Metallgerüst sind der Ästhetik keinerlei Grenzen mehr gesetzt. Das Licht kann durchscheinen und somit wird das Lichtverhalten eines natürlichen Zahnes perfekt nachgeahmt. Nebenwirkungen von Metall-Legierungen, wie z.B. Allergien, Korrosion oder Geschmacksbeeinträchtigungen entfallen. Dieses Verfahren besticht durch ein Höchstmaß an Ästhetik, Funktionstüchtigkeit und Materialbeständigkeit und stellt eine absolute Spitzenleistung in der Zahnmedizin und Zahntechnik dar.
Verblendkronen:
Die Verblendkrone ist heute die meistverwendete Kronenart. Sie besitzt einen dünnen Metallkern, der mit Keramik ummantelt wird. Die keramischen Masse werden in einem aufwändigen Schicht- und Brennverfahren auf das Metallgerüst aufgetragen, so dass sie den natürlichen Zahn optisch nachbilden können. Sie bieten gute kosmetische Ergebnisse bei hervorragender Stabilität durch das Metallgerüst.
Vollgusskronen:
Eine Vollgußkrone besteht komplett aus einer Metall-Legierung, die hochgoldhaltig, goldreduziert oder edelmetallfrei sein kann. Welche Legierung letztlich gewählt wird, ist auch eine Preisfrage. Allgemein werden eher hochgoldhaltige Legierungen verwendet, weil sie gut zu verarbeiten sind und - besonders bei empfindlichen Menschen wichtig - besser vom Körper vertragen werden. Aber auch alle anderen Legierungen sind geprüft und eine Alternative.
Wann sind Brücken notwendig?
Ist es durch Karies, Parodontitis oder einen Unfall zum Zahnverlust und damit zu einer kleinen bis mittelgroßen Zahnlücke gekommen, sollte diese zur Vermeidung von Folgeschäden am Kausystem wieder geschlossen werden. Fest eingeklebte Brücken bieten eine hervorragende Möglichkeit, die fehlenden Zähne funktionell und ästhetisch einwandfrei wieder zu ersetzen. Die an die Zahnlücke angrenzenden Zähne bekommen Kronen und dienen somit als Pfeiler für die Brückenglieder, welche die fehlenden Zähne ersetzen. Sie sichert die Kaufunktion, da durch die genau Vermessung der Kiefer Ihr individuelles Kaumuster ermittelt wird, stabilisiert die verbliebenen Zähne und ermöglicht die Wiederherstellung einer lückenlos einwandfreien, der vorgegebenen Funktion entsprechenden und ästhetisch ansprechenden Zahnreihe. Wie bei den Kronen gibt es auch Brücken aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Ausführungen.
Unser Zahntechnik-Labor
Bei einem großen Teil der prothetischen und auch konservierenden Leistungen der Zahnmedizin wird die Mitarbeit unseres eigenen zahntechnischen Fachlabors benötigt. Wenn z.B. Inlays, Kronen, Brücken, Implantatversorgungen oder Totalprothesen hergestellt werden, tragen sowohl der Zahnarzt als auch der Zahntechniker etwa in gleichem Maß zur angestrebten Ergebnisqualität bei.
Ein akribisch genau arbeitender Zahnarzt kann für seine Patienten die besten Arbeitsunterlagen erstellen und wird dennoch nur ein mäßiges Behandlungsergebnis erzielen, wenn das Dentallabor nur eine durchschnittliche Qualität produzieren kann. Umgekehrt kann auch der künstlerisch begabteste und fachlich versierteste Zahntechniker mit ungenauen Vorarbeiten kein Spitzenergebnis erzielen und die Ergebnisqualität wird ebenfalls entsprechend mäßig sein.
Das bedeutet, dass nur ein optimal eingestelltes und entsprechend ausgebildetes und fortgebildetes Spezialistenteam überdurchschnittliche Behandlungsergebnisse erzielen kann. Weiterhin können für die Patienten bessere Ergebnisse bei ihrem zukünftigen Zahnersatz erreicht werden, wenn der Zahntechniker vor Ort bei der Farbauswahl, der Einproben und Einsetzen dabei ist und für Beratung zur Verfügung steht. Unnötige Wege zu einem ortsansässigen Labor werden durch das Praxislabor vermieden.
Um den hohen ästhetischen Anforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden, ist in den meisten Fällen eine individuelle Charakterisierung der keramischen Restaurationen gefordert. Diese Arbeitsschritte werden immer in Absprache und Abstimmung mit den individuellen Vorstellungen der Patienten getroffen, denn jeder Mensch hat eine eigene Vorstellung von seiner individuellen Ästhetik. Das Team steht gern beratend mit fachlichem Erfahrungsschatz zur Seite, aber es ist wichtig, das der Patient seine eigenen Wünsche mit einbringen kann. Nur so wird die optimale Ergebnisqualität erreicht. Jede relevante zahntechnische Maßnahme wird unter Mikroskopkontrolle präzise vorbereitet, modelliert und nach der definitiven Fertigstellung abschließend noch einmal auf dem Duplikatmodell kontrolliert. Mit dieser Verfahrensweise können qualitativ überdurchschnittliche Ergebnisse erreicht werden.
Zahnästetik
Ein Lächeln macht jeden Tag ein wenig schöner.
Ein schönes Lächeln vermittelt ein positive Ausstrahlung, Attraktivität und Selbstbewusstsein. Zähne sind wie Ihre persönliche Visitenkarte, mit schönen Zähnen lacht es sich leichter.
Schöne Zähne sind keineswegs ein Privileg der „Reichen und Schönen“. Wir haben viele Möglichkeiten, Zähne zu verschönern und kosmetisch zu perfektionieren. Verfärbte Zähne können durch Bleaching aufgehellt werden, Veneers bieten die Möglichkeit der Korrektur kleinerer und größerer Fehlstellungen im Frontzahnbereich. So kann sich heute mit kleinerem oder größerem Aufwand jeder mit seinem Lächeln wohl fühlen.
Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.
Bleaching
Als Bleaching bezeichnet man die professionelle Zahnaufhellung um verfärbte Zähne in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, ein in seit langem etabliertes Verfahren der kosmetischen Zahnmedizin.Mit der neuen nach modernsten Erkenntnissen in den USA entwickelten ZOOM Lampe können Zähne schonend und schmerzfrei innerhalb einer Stunde deutlich weißer werden. Auch verfärbte devitale Einzelzähne können wieder in ihrer ursprünglichen Farbe strahlen. Bleaching ist praktisch und bequem, ein tagelanges Tragen von Schienen oder Streifen ist dank dieser Methode nicht mehr erforderlich. Für alle die ein sofortiges Ergebnis wünschen ist diese Methode ideal.
Das Verfahren ist einfach. Es beginnt mit einer kurzen Vorbereitung zur Abdeckung von Lippen und Zahnfleisch, nur die Zähne bleiben sichtbar. Das Zahnaufhellungsgel wird aufgetragen und in Verbindung mit einer speziell konstruierten Lampe kann das Gel seine Wirkung entfalten.
Lampe und Gel wirken zusammen, damit Flecken und Verfärbungen auf den Zähnen auf sanfte Weise verschwinden. Bei richtiger Pflege kann das strahlende weiß der Zähne jahrelang erhalten werden.
Veneers
Unter dem Begriff „Veneers“ versteht man in der Zahnmedizin ganz dünne (0,3-0,5 mm) Schalen, bzw. Facetten aus purer Keramik, die im Wesentlichen auf der sichtbaren Fläche von Zähnen mit einem speziellen und sehr aufwändigen Verfahren in verschiedenen Schichten dauerhaft befestigt werden.
Fehlstellungen von Zähnen sowie abgebrochene und zu kleine Zähne korrigieren, großflächig mit Compositefüllungen versehene Zähne statisch stabilisieren, Zahnlücken schließen, Zahnformen und Zahnfarben verändern und somit optimale ästhetische Korrekturen an „unschönen“ Zähnen erreichen.
Das Ergebnis von ästhetischen Zahnveränderungen mit Veneers ist beeindruckend und überzeugend, die Gewebsverträglichkeit optimal.
Im Gegensatz zur konventionellen Technik einer Zahnpräparation für Kronen muss für die Veneers nur ein minimaler Abtrag von Zahnsubstanz erfolgen und im Anschluss werden die Veneers auf die eigenen Zähne aufgeklebt.
Die vorliegenden wissenschaftlichen Langzeitergebnisse bestätigen, dass die Haltbarkeit höher eingeschätzt werden kann, als die konventionellen Kronen. Abgesehen davon haben diese Facetten eine ideale ästhetische Wirkung, denn sie sind dem natürlichen Zähnen sehr ähnlich, weil sie kein Metall enthalten und deshalb der eigene Zahn bedingt durch die Keramik hindurch scheinen kann.
So kann Zahnmedizin Spaß machen!
Über uns
Praxisphilosophie
Unsere Patienten betrachten wir als Partner, die wir gerne über einen langen Zeitraum in allen Fragen der Vorsorge und Therapie begleiten. Unser Praxiskonzept beruht auf intensiver Diagnostik und Aufklärung über die Entstehung von Krankheiten und deren Prophylaxe.
Dabei bieten wir eine ausschließlich an medizinischen Gesichtspunkten orientierte, qualitativ hochwertige Zahnmedizin. Wir reservieren viel Behandlungszeit für Sie und versuchen, den Zeitproblemen unserer Patienten gerecht zu werden.
Wir machen Sie vertraut mit der Therapie von Erkrankungen des Kausystems, deren Alternativen sowie Prognosen und notwendigen Nachsorgemöglichkeiten. Unser Streben gilt einem optimalen Kausystem unter Berücksichtigung funktioneller Harmonie, Kaukomfort, biologischer Verträglichkeit und individuell optimaler Ästhetik.
Wir erarbeiten transparente und individuelle Therapiepläne, die Ihren Wünschen entsprechen und auf den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Das erachten wir als unsere Leitlinie für Sie und dafür betreiben wir kontinuierliche wissenschaftliche Fortbildung.
Ihr Praxisteam
Dr. Michael Elzner und Dr. Nadia Holzknecht
Finanzierung
Wir bieten in unserer Praxis verschiedene Finanzierungs-modelle für Behandlungen an. Bei speziellen Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Abrechnungsspezialistin Frau Lachera oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin.
Eine individuelle Teilzahlung ist bei uns möglich. Zinsfreie Rückzahlung kann in maximal 6 gleich hohen Monatsraten erfolgen. Individuelle Wünsche werden selbstverständlich berücksichtigt.
Zahngold spenden
Das Praxisteam Dr. Elzner & Dr. Holzknecht unterstützt den Deutschen Kinderschutzbund - Auch Sie können helfen!
Den Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes gibt es in Wuppertal bereits seit 1973. Dessen vielfältige Projekte finanzieren sich überwiegend durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Bitte helfen auch Sie dabei mit, dass wir diese Arbeit in der bewährten Form aufrecht erhalten können.
Sie haben die Möglichkeit, Ihr altes Zahngold in dafür vorgesehenen Behältern in unserer Praxis zu belassen. Wir leiten die Zahngoldreste dann für Sie weiter. Der Erlös kommt den Projekten und Hilfsangeboten des Deutschen Kinderschutzbundes für Kinder, Jugendliche und Eltern zu Gute.
Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!
Jobs
Sie lieben Ihren Beruf und den Umgang mit Menschen, sind neugierig, haben Schwung und Teamgeist, Berufserfahrung und den Willen zur Weiterbildung?
Sie suchen eine neue Aufgabe in einem engagierten und innovativen zahnmedizinischen Praxenteam?
Dann schicken Sie uns gerne Ihre Bewerbungsunterlagen,
wir freuen uns auf Sie!
Dr. Michael Elzner & Dr. Nadia Holzknecht
Sprechzeiten
Vormittags, Montag bis Freitag: 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Nachmittags, Montag, Dienstag und Donnerstag:14.00 Uhr bis 17.00 Uhr; und nach Vereinbarung
Tel.: 0202 - 2 46 13 24
Fax: 0202 - 2 46 13 25
Email: praxis@elzner-holzknecht.de
Impressum
Inhaltlich Verantwortliche gemäß § 5 Telemediengesetz (TMG):
Dr. Michael M. Elzner, Dr. Nadia Holzknecht
Blombachstr. 6
42369 Wuppertal
Telefon: 0202 – 246 13 24
eMail: praxis@elzner-holzknecht.de
St.Nr.: 131-5791-0219
Zuständige Aufsichtsbehörde: Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein
Zuständige Kammer: Zahnärztekammer Nordrhein
Die gesetzliche Berufsbezeichnung Zahnarzt wurde in der Bundesrepublik Deutschland erworben. Zahnarzt Dr. Michael M. Elzner. Die gesetzliche Berufsbezeichnung Zahnärztin wurde in der Bundesrepublik Deutschland erworben. Zahnärztin Dr. Nadia Holzknecht
Der Berufsstand der Zahnärzte unterliegt im Wesentlichen den nachstehenden gesetzlichen Regelungen: Zahnheilkundegesetz, Heilberufsgesetz, Gebührenordnung für Zahnärzte, Berufsordnung für Zahnärzte. Die berufsrechtlichen Regelungen und weitere berufsrechtliche Gesetze können auf der Homepage der Zahnärztekammer Nordrhein [www.zaek-nr.de (www.zaek-nr.de/html/recht/recht1.html)] eingesehen werden.
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