Loading...

Zahnärztliche Gemeinschafts­praxis

Dr. Michael Elzner & Dr. Nadia Holzknecht   0202 / 246 13 24

Prothetik

Die beste Versorgung für Ihr Wohlbefinden Abb. Arbeit im Labor

Kariöse, beschädigte oder fehlende Zähne beeinträchtigen nicht nur die Kaufunktion, sondern auch das Wohlbefinden - in jedem Alter. Hauptursachen für den Zahnverlust sind Karies (Zerstörung der Zahnhartsubstanz) und Parodontitis. Muss ein Defekt im Zahn verschlossen oder ein Zahn ersetzt werden, stehen viele Patienten vor der Frage, welche Versorgung, welcher Zahnersatz für sie persönlich am besten geeignet ist. Bei der Auswahl des Zahnersatzes spielen Faktoren wie die Ästhetik, Haltbarkeit, Tragekomfort, Kosten, Materialeigenschaften und deren Verträglichkeit etc. für jeden Patienten eine unterschiedlicher Rolle.

Für ein strahlendes Lachen Ein sympathisches Lächeln

Wann ist eine Krone notwendig?
Wenn die Karies so fortgeschritten ist, das eine Füllung (aus Amalgam bzw. Kunststoff oder als Inlay aus Gold bzw. Keramik) nicht mehr gelegt werden kann, muss der Zahn noch lange nicht gezogen werden: Mit einer "Krone" in der ursprünglichen Form des Zahnes kann die Kaufunktion wieder hergestellt und der Restzahn vor weiterer Zerstörung geschützt werden. Kronen gibt es aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Ausführungen:

Vollkeramikkronen: Die modernen und bewährten metallfreien Kronen werden aus hochfester Spezialkeramik, wie z.B. Empress 2, hergestellt. Dazu wird zunächst in einem speziellen Verfahren ein Grundgerüst angefertigt, welches anschließend in bewährter Art verblendet wird. Ohne Metallgerüst sind der Ästhetik keinerlei Grenzen mehr gesetzt. Das Licht kann durchscheinen und somit wird das Lichtverhalten eines natürlichen Zahnes perfekt nachgeahmt. Nebenwirkungen von Metall-Legierungen, wie z.B. Allergien, Korrosion oder Geschmacksbeeinträchtigungen entfallen. Dieses Verfahren besticht durch ein Höchstmaß an Ästhetik, Funktionstüchtigkeit und Materialbeständigkeit und stellt eine absolute Spitzenleistung in der Zahnmedizin und Zahntechnik dar.

Verblendkronen: Die Verblendkrone ist heute die meistverwendete Kronenart. Sie besitzt einen dünnen Metallkern, der mit Keramik ummantelt wird. Die keramischen Masse werden in einem aufwändigen Schicht- und Brennverfahren auf das Metallgerüst aufgetragen, so dass sie den natürlichen Zahn optisch nachbilden können. Sie bieten gute kosmetische Ergebnisse bei hervorragender Stabilität durch das Metallgerüst.

Vollgusskronen: Eine Vollgusskrone besteht komplett aus einer Metall-Legierung, die hochgoldhaltig, goldreduziert oder edelmetallfrei sein kann. Welche Legierung letztlich gewählt wird, ist auch eine Preisfrage. Allgemein werden eher hochgoldhaltige Legierungen verwendet, weil sie gut zu verarbeiten sind und - besonders bei empfindlichen Menschen wichtig - besser vom Körper vertragen werden. Aber auch alle anderen Legierungen sind geprüft und eine Alternative.

Wann sind Brücken notwendig?
Ist es durch Karies, Parodontitis oder einen Unfall zum Zahnverlust und damit zu einer kleinen bis mittelgroßen Zahnlücke gekommen, sollte diese zur Vermeidung von Folgeschäden am Kausystem wieder geschlossen werden. Fest eingeklebte Brücken bieten eine hervorragende Möglichkeit, die fehlenden Zähne funktionell und ästhetisch einwandfrei wieder zu ersetzen. Die an die Zahnlücke angrenzenden Zähne bekommen Kronen und dienen somit als Pfeiler für die Brückenglieder, welche die fehlenden Zähne ersetzen. Sie sichert die Kaufunktion, da durch die genau Vermessung der Kiefer Ihr individuelles Kaumuster ermittelt wird, stabilisiert die verbliebenen Zähne und ermöglicht die Wiederherstellung einer lückenlos einwandfreien, der vorgegebenen Funktion entsprechenden und ästhetisch ansprechenden Zahnreihe. Wie bei den Kronen gibt es auch Brücken aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Ausführungen.

Herausnehmbarer Zahnersatz - wann sind Teilprothesen notwendig?
Sind Karies und Parodontitis bereits so viele Zähne zum Opfer gefallen, dass die noch verbliebenen einem festsitzenden Zahnersatz nicht mehr genug Halt geben könnten, muss ein herausnehmbarer Zahnersatz angefertigt werden. Die erforderlichen Teilprothesen werden zwar ebenfalls an den Restzähnen verankert, jedoch tragen diese nur einen Teil der Kaubelastungen. Je nach Anzahl und Anordnung der verbliebenen Zähne wird ein beträchtlicher Anteil der Kaukräfte auf die zahnlosen Kieferbereiche übertragen, auf denen die Teilprothesen auf dem Zahnfleisch aufliegen. Welche Art von Teilprothese im Einzelfall angefertigt werden soll, richtet sich entscheidend nach der Anzahl und Anordnung der verbliebenen Restzähne, nach deren Zerstörungsgrad und Festigkeit sowie den Wünschen, Ansprüchen und finanziellen Möglichkeiten des Patienten. Diese Kriterien beeinflussen entscheidend die Haltbarkeit, Festigkeit, Gestaltung, Ästhetik und den Tragekomfort des Zahnersatzes.

Vollprothesen - wenn keine Zähne mehr da sind:
Eine Vollprothese wird erforderlich, wenn alle Zähne verloren gegangen ist. Aufbau und optische Gestaltung der Prothese lassen eine Vielzahl von Möglichkeiten zu. Trotz einer vollständigen Wiederherstellung des Kausystem mit einer Prothesenbasis und einfachen Ersatzzähnen aus Kunststoff, kann sie in Punkto Tragekomfort und Halt, Ästhetik, Individualität und Materialeigenschaften nur sehr eingeschränkt den Ansprüchen nach einem perfekten, dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik entsprechenden Zahnersatz gerecht werden. Die beste und hochwertigste Versorgungsform für den zahnlosen oder teilbezahnten Kiefer ist der implantatgetragene Zahnersatz (siehe Implantate). Je nach Anzahl der eingebrachten Implantate ist es möglich einer herausnehmbaren Vollprothese festen Halt zu geben oder sogar eine festsitzende Brücke zu verankern. Im Vergleich zur herkömmlichen Vollprothese bietet diese Versorgungsform dem Patienten wesentlich besseren Halt, Trage- und Kaukomfort und damit Sicherheit im Umgang mit ihren Mitmenschen und eine deutlich gesteigerte Lebensqualität. Für viele begeisterte Patienten lassen diese entscheidenden Kriterien die teilweise erheblich gesteigerten Kosten für einen implantat-getragenen Zahnersatz trotzdem preiswert erscheinen.